Dr. Helmut Munkow und Evelyn Hauck am betreffenden Schild am Eichwalder S-Bahnhof

Im Februar trafen sich die Mitglieder der SPD Eichwalde zu ihrer ersten Mitgliederversammlung im Jahr 2020. Auf der Agenda stand neben dem regelmäßigen Austausch zu Themen der Kommunalpolitik und aus der Gemeindevertretung auch die turnusgemäße Neuwahl des Vorstands.

Große Kritik und lange Diskussionen entzündeten sich an einer Hinweistafel der Deutschen Bahn an der Baustelle am Eichwalder S-Bahnhof. Unter der Überschrift „Auch wenn’s weh tut: Augen zu und durch!“ wirbt die Bahn an der Dauerbaustelle S-Bahnhof um Verständnis für die Unannehmlichkeiten während der Baumaßnahmen. Die Wortwahl findet der Ehrenvorsitzende der SPD Eichwalde, Dr. Helmut Munkow (88), eine Frechheit. Auch Evelyn Hauck (69) aus Eichwalde beschwert sich: „Die Überschrift auf der Tafel ist wirklich ein starkes Stück! Anstatt sachlich über die Verzögerungen der Bauarbeiten zu informieren, werden die Bürger mit nichtssagenden Phrasen abgespeist. Denn nicht nur für sehr viele Seniorinnen und Senioren im Ort ist die große Treppenüberführung am Bahnhof nach so langer Zeit ein riesige Zumutung. Auch jüngere Mitbürger zum Beispiel mit Kinderwagen oder schwerem Reisegepäck sind regelmäßig überfordert.“ berichtet Evelyn Hauck von ihren Erlebnissen am S-Bahnhof. „Auch wenn es die Bauarbeiten wohl nicht beschleunigen wird, so fordern wir die Bahn aber dennoch auf, dieses Schild zu entfernen. Oder zumindest die für viele frech daher kommende Überschrift anzupassen und auszutauschen!“ ergänzt der stellvertretende Vorsitzende der SPD Eichwalde, Lars Schöpe, abschließend.